Landesmitgliederversammlung

Auf der letzten Landesmitgliederversammlung in Hannover am 17.02. – 19.02.2017 wurden mehrere Anträge beschlossen, die einzelnen Anträge findet ihr ausgeführt in dem Beschlussheft als PDF-Datei.

Beschlussheft der Landesmitgliederversammlung am 17.02.- 19.02.2017 in Hannover, Linksjugend [’solid] Niedersachsen

 

Unterlagen zur Landesmitgliederversammlung 17.-19.02.2017 in Hannover

Fristgerecht eingegangene Anträge

Satzungsänderungsanträge:

Weitere Anträge:

Kandidaturen

  • LSpR (Nachwahl: 5 Plätze, davon 4 zur Sicherung der Mindestquotierung): –
  • Stellvertretende Schatzmeister*in (Nachwahl):
    • Felix Mönkemeyer
  • Stellvertretende Kassenprüferin (Nachwahl): –
  • Landesschiedskommission (mindestens 3, maximal 5 Mitglieder): –
  • Länderrat (1 Delegierte*r, 1 Ersatzdelegierte*r): –
  • Landesparteitag (voraussichtlich 20 Delegierte plus Ersatzdelegierte):
    • Christoph Lokotsch
  • Bundeskongress (20 Delegierte plus Ersatzdelegierte):
    • Christoph Lokotsch
    • Felix Mönkemeyer
  • Liste zur Landtagswahl (Nominierung):
    • Felix Mönkemeyer
    • Randy Orlovius
    • Fatima Ortac
  • Jugendpolitische Sprecher*in im Landesvorstand (Nominierung): –

Liebe Genossin, lieber Genosse,

hiermit laden wir dich zur Landesmitgliederversammlung (LMV) der Linksjugend [’solid] Niedersachsen vom 17. bis 19. Februar 2017 nach Hannover ein. Die LMV tagt am Samstag im Freizeitheim Linden und am Sonntag in den Räumen von Kargah e.V. Untergebracht werdet ihr im nahegelegenen Naturfreundehaus Hannover. Für vegetarische Verpflegung ist natürlich gesorgt.

Neben verschiedenen Anträgen (auch zur Satzung) wählen wir unsere Landesschiedskommission, Delegierte für den Bundeskongress und den Länderrat der Linksjugend [‘solid] sowie für den Landesparteitag der Partei DIE LINKE. Darüber hinaus wollen wir das Team des Landessprecher*innenrates (LSpR) aufstocken und auch eine neue stellvertretende Schatzmeister*in wählen. Darüber hinaus können sich Kandidat*innen für die Landtagswahl vorstellen, sofern sie selbst Linksjugend-Mitglieder sind.

Vielleicht hast du auch Lust im Landessprecher*innenrat (kurz LSpR) mitzuwirken: dann kannst du dich auf der LMV vorstellen oder in Abwesenheit schriftlich zur Wahl stellen. Wir freuen uns über alle Bewerber*innen.

Ganz wichtig ist, dass ihr vor der LMV regelmäßig in eure E-Mails guckt: wichtige Informationen, Anträge und Kandidaturen machen wir über den E-Mail-Verteiler aktive[ät]listen.solid-niedersachsen.de bekannt. Steht ihr noch nicht auf der Mailingliste, dann schreibt bitte dem LSpR (lspr[ät]solid-niedersachsen.de).

Für die Anträge zur Satzung gibt es eine Frist. Und zwar den 21.1.2017. Alle Anträge zur Satzung müsst ihr uns vor dem 21.01.2017 per E-Mail an lspr[ät]solid-niedersachsen.de schicken.

Themenvorschläge, Anträge, Kandidaturen und alles weitere könnt ihr über unseren E-Mail Verteiler aktive[ät]listen.solid-niedersachsen.de oder dem Landessprecher*innenrat gegenüber per E-Mail (lspr[ät]solid-niedersachsen.de) bekannt machen.

Also fühlt euch ermuntert mit viel Lust auf spannende Diskussionen nach Hannover zu kommen. Auch Sympathisant*innen und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Sozialistische Grüße

Euer Landesprecher*innenrat


Landesmitgliederversammlung im Zeichen von BGE und Feminismus und Antirassismus

LMV

Vom 29.-31.07.2016 fand in Uslar die Landesmitgliederversammlung der Linksjugend [’solid] Niedersachsen statt. Der alte Landessprecher*Innenrat probierte hierbei ein neues Konzept aus , mit dem die zuvor häufig endlos langen Plenumsrunden durch intensive Arbeitsworkshops ersetzt werden sollten. Hierdurch sollte die Beteiligung eher schüchterner Menschen ermöglicht werden.

Nachdem in den letzten Jahren immer wieder Defizite in diesem Bereich festgestellt wurden, luden wir uns diesesmal zwei Referentinnen für Feminismusworkshops ein. Während der eine Workshop eine Einführung in proletarischen Feminismus gab, ging es in dem anderen Workshop primär um sexuelle Gewalt und das neue Gesetz „Nein heißt Nein“ das kürzlich im Bundestag verabschiedet wurde. Abschließend wurde in beiden Workshops darüber debattiert, wie man junge Frauen für sozialistische Politik begeistern und gewinnen kann. Insgesamt dauerten die Debatten rund 3 Stunden, und wurden sehr intensiv und konzentriert geführt.

Anschließend gab es den Antrag zum Bedingungslosen Grundeinkommen, in dem über falsche Illussionen in diesen Ansatz, und die Gefahren für die Arbeiter*Innenklasse beleuchtet. Dieser wurde nach einer solidarischen, wenn auch energischen Debatte mit 15 Ja Stimmen, 3 Nein Stimmen und einer Enthaltung angenommen. Es wäre erfreulich zukünftig wieder mehr Anträge inhaltlicher Natur zu haben. Diese sollen dann auch in einer Workshopschiene intensiv bearbeitet werden.

Danach wurde noch ein Antrag zur Unterstützung des Jugendblocks von „Jugend gegen Rassismus“ bei einer Demonstration in Berlin von „Aufstehen gegen Rassismus“. Im Gegensatz zu Aufstehen gegen Rassismus, beleuchtet dieses Jugendbündnis die Zusammenhänge des kapitalistischen Ausbeutungssystems, Sozialer Ungleichheit und Rassismus. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Danach wurde noch ein neuer Landessprecher*Innenrat gewählt, leider musste erneut die Quotierung aufgehoben werden, um eine Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten. Das zeigt uns, wie viel Arbeitsbedarf in die Richtung Feminismus und Aufbauarbeit noch existiert.
Im neuen Landessprecher*Innenrat sind zukünftig als Schatzmeister David Müller, als Stellv. Schatzmeister Philipp Zimmermann, und als weitere Mitglieder Fatima Ortac, Max Remke, Natig Mammadov, Christoph Lokotsch, Jan Krüger und Tobias Giebert.
DemoUslar
Den Sonntag begannen wir dann mit einer Demonstration unter dem Motto „Wohnen, Bleiben, Fluchtursachen bekämpfen“, die die Aufmerksamkeit der örtlichen, ländlichen Bevölkerung sehr erregte. Im einzigen Redebeitrag wurde vor allem darauf hingewiesen, wie lokal vor Ort die Nazistrukturen derzeit sind, wie die historischen Hintergründe in Uslar sind, und wie man effektiv gegen Nazis vorgeht. Besonders beleuchtet wurde hierbei  die Verknüpfung von Antirassismus mit der sozialen Frage.

Am Ende der Demonstration kam noch ein sichtlich betrunkener Mann vorbei und zeigte den Hitlergruß. Die Polizei zeigte ihn an und brachte ihn schnellstmöglich an die Seite. Der Mann wurde auch von der Polizei angezeit und musste sich rechtfertigen.

Die verbliebene Zeit im Anschluss nutzten wir zur Reflektion der Landesmitgliederversammlung, und zur Planung der Arbeit im nächsten halben Jahr bis zur nächsten LMV.
Hierbei wurde der Bedarf klar zentral zu örtlichen Antirassismusdemonstrationen zu mobilisieren. Auch der große Bedarf zu politischer Bildung in Form von Seminaren wurde deutlich.
Daran werden wir als LSPR nun arbeiten.

Alles in allem eine leider nicht so gut besuchte, aber alles in Allem sehr schöne Landesmitgliederversammlung, aus der der Verband viel lernen kann und mitnehmen wird.